Monuta Patientenverfügung – wichtige Vorsorge nicht vergessen

9. September 2016

Monuta PatientenverfügungWer seine Angehörigen schon jetzt finanziell für den Fall absichern möchte, dass der eigene Tod eintritt und daher die nahen Angehörigen die Kosten für eine Beerdigung tragen müssten, für den bietet sich unter anderem die Monuta Sterbegeldversicherung an. Mit Abschluss dieser speziellen Versicherung sorgen Sie dafür, dass Ihre Familie im Falle Ihres Todes zumindest nicht finanziell mit den Bestattungskosten belastet wird. Zu einer umfassenden Sterbevorsorge und Vorsorge für die Jahre vor dem Tod gehört allerdings nicht nur eine gute Sterbegeldversicherung, sondern darüber hinaus gibt es noch weitere Maßnahmen, die Sie möglichst rechtzeitig ergreifen sollten. Zwar denkt kein Mensch gerne über den eigenen Tod nach, aber im Vorfeld ist es dennoch wichtig, sich mit einigen Formalitäten auseinanderzusetzen. Die Monuta Sterbegeldversicherung im Test hat bei uns übrigens exzellent abgeschnitten.


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Inhaltsverzeichnis

  • Die Monuta Patientenverfügung und weitere Vorsorgemaßnahmen
  • Die Monuta Versicherung Patientenverfügung – worum handelt es sich?
  • Welche Form muss die Patientenverfügung haben?
  • Die Monuta Vorsorgevollmacht – wichtige Entscheidungen vom Betreuer treffen lassen
  • Welche Form ist bei der Vorsorgevollmacht vorgesehen?
  • Die Monuta Sorgerechtsverfügung als weitere wichtige Willenserklärung
  • Fazit zur Monuta Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Die Monuta Patientenverfügung und weitere Vorsorgemaßnahmen

Icon_Content_vorlage_musterNicht nur die Frage: Wer braucht eine Sterbegeldversicherung sollte bei der Vorsorge im Fokus stehen, sondern auch andere Vorsorgemaßnahmen sind wichtig, wie etwa die Patientenverfügung. Im weiteren Sinne handelt es sich bei der Monuta Patientenverfügung um eine Vorsorgemaßnahme, die insbesondere darauf ausgerichtet ist, dass Sie Ihren Willen bezüglich zukünftiger medizinischer Maßnahmen kundtun können, falls Sie dazu später nicht mehr in der Lage sein sollten. Neben der Patientenverfügung gibt es allerdings noch weitere ähnliche Vorsorgemaßnahmen, die einen etwas anderen Schwerpunkt haben.

Insgesamt betrachtet sind es vor allem die folgenden Formalitäten, über die Sie sich rechtzeitig Gedanken machen sollten:

  • Patientenverfügung
  • Vorsorgevollmacht bzw. Vorsorgeverfügung
  • Betreuungsvollmacht
  • Sorgerechtsverfügung

Auf einige dieser möglichen Formalitäten und Maßnahmen, die Sie im Zusammenhang mit der eigenen Vorsorge treffen können, werden wir Sie im folgenden Ratgeber etwas näher informieren. Zahlreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie übrigens bereits auf der Webseite des Versicherers Monuta. So erklärt Monuta die Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht und auch eine etwaige Sorgerechtsverfügung detailliert und leicht verständlich.

patientenverfuegung

Es gibt mehrere Maßnahmen und Formalitäten, die Sie möglichst schon jetzt im Bezug auf Ihre spätere Vorsorge durchführen sollten. So ist es beispielsweise sinnvoll, sich um eine Patientenverfügung sowie um eine Vorsorgevollmacht zu kümmern.

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Die Monuta Versicherung Patientenverfügung – worum handelt es sich?

Icon_Content_FAQsMit der Monuta Versicherung Patientenverfügung stellt die Versicherungsgesellschaft Ihnen kostenlos auf ihrer Webseite ein Formular zur Verfügung, welches als Muster für eine Patientenverfügung genutzt werden kann. Doch worum handelt es sich eigentlich bei einer Patientenverfügung im Detail? Vereinfacht ausgedrückt ist eine Patientenverfügung eine schriftlich fixierte und im Voraus ausgestellte Verfügung, die immer für den Fall verfasst wird, dass die betreffende Person zu einem bestimmten Zeitpunkt den eigenen Willen nicht mehr rechtswirksam erklären kann. Die Besonderheit bei der Patientenverfügung besteht vor allem darin, dass diese sich ausschließlich auf medizinische Maßnahmen bezieht. Dazu gehören natürlich in erster Linie ärztliche Heileingriffe und etwaige einschneidende Maßnahmen, die der Lebensverlängerung dienen können. Viele Verbraucher sind zwar der Meinung, dass sie beispielsweise im Alter von 20 oder 30 Jahren noch nicht an eine derartige Verfügung denken müssen, jedoch ist sicherlich genau das Gegenteil der Fall. Stellen Sie sich vor, Sie selbst oder Ihr Ehepartner hat einen schweren Unfall und kann sich bezüglich einer wichtigen medizinischen Entscheidung nicht mehr äußern. In dem Fall ist es äußerst hilfreich, wenn eine Patientenverfügung vorhanden ist. So können Sie sicher sein, dass Ihre Wünsche bezüglich der weiteren medizinischen Vorgehensweise auch berücksichtigt werden.

Welche Form muss die Patientenverfügung haben?

Icon_Content_VerbrauchertippsGesetzliches ist es in Deutschland so geregelt, dass eine Patientenverfügung in Schriftform vorhanden sein muss. Allerdings bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass eine mündlich erklärte Patientenverfügung automatisch ungültig ist. Leichter ist es aber stets mit einer schriftlichen Patientenverfügung, denn dort kann der Betreffende seinen Willen eindeutig und nachvollziehbar erklären. Ist er zum Zeitpunkt des Verfassens nicht mehr in der Lage, die Patientenverfügung zu unterschreiben, so muss dies durch das Handzeichen eines Notars beglaubigt werden. Eine wichtige Einschränkung bezüglich der Patientenverfügung besteht zudem darin, dass diese nur für den Fall gilt, dass die Verfügung für einen in der Zukunft liegenden Fall getroffen wird und kein entsprechendes Ereignis unmittelbar bevorsteht. Eine weitere Voraussetzung für eine rechtskräftige Patientenverfügung besteht darin, dass der Aussteller zum einen einwilligungsfähig und zum anderen auch volljährig ist.

Im Zusammenhang mit der Patientenverfügung ist es ferner wichtig zu wissen, dass diese jederzeit formlos widerrufen werden kann. Dies bedeutet, dass für den Widerruf im Gegensatz zum Verfassen der Patientenverfügung keine Schriftform notwendig ist. Allerdings muss für die Beteiligten deutlich zu erkennen sein, dass der Patient jetzt einen anderen Wunsch hat, als er in seiner vorherigen Patientenverfügung geäußert hat. Die Patientenverfügung ist übrigens nicht mit der Vorsorgevollmacht oder einer sogenannten Betreuungsverfügung zu verwechseln, auch wenn dies in der Praxis relativ häufig geschieht. So ist es beispielsweise in einer Patientenverfügung im Gegensatz zur Vorsorgevollmacht nicht geregelt, welche Personen den vom Patienten geäußerten Willen regeln bzw. in die Tat umsetzen sollen. In einer Vorsorgevollmacht hingegen hat der Aussteller sehr wohl die Möglichkeit, konkrete Personen zu benennen oder zumindest seinen Willen mitzuteilen, dass er eine bestimmte Person bevorzugt.

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Die Monuta Patientenverfügung ist ein Muster für eine Patientenverfügung, welches sehr hilfreich ist. Unabhängig von Ihrem Alter sollten Sie unbedingt über das Ausstellen einer Patientenverfügung nachdenken, denn diese regelt für die Zukunft, welche medizinischen Maßnahmen getroffen und unterlassen werden, falls Sie Ihren eigenen Willen selbst nicht äußern können.

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Die Monuta Vorsorgevollmacht – wichtige Entscheidungen vom Betreuer treffen lassen

Icon_Content_MarktausblickNeben der Monuta Patientenverfügung gibt es auf der Webseite der Versicherungsgesellschaft auch eine Monuta Vorsorgevollmacht als Muster. Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, ist es wichtig, dass Sie die wesentlichen Unterschiede zwischen einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht kennen. Der wohl größte Unterschied besteht darin, dass sich die Patientenverfügung ausschließlich auf medizinische Maßnahmen beschränkt, während die Vorsorgevollmacht deutlich globaler ist, was eventuell zu treffende Entscheidungen angeht.

Bei einer Vorsorgevollmacht handelt es sich um eine Willenserklärung des Ausstellers, die eine andere Person dazu befähigt, unter bestimmten Voraussetzungen Aufgaben für den Vollmachtgeber zu übernehmen und Entscheidungen in dessen Sinne zu treffen. Die wichtigste Voraussetzung für die Wirksamkeit der Vorsorgevollmacht ist der Eintritt einer Notsituation, die zusammenfassend und vereinfacht dargestellt dazu führt, dass der Vollmachtgeber seinen eigenen Willen nicht mehr rechtskräftig äußern kann. Dies kann beispielsweise nach einem schweren Unfall oder auch aufgrund einer schweren Erkrankung der Fall sein. Rechtlich betrachtet ist der Bevollmächtigte, der in der Vorsorgevollmacht genannt ist, der Vertreter des Vollmachtgebers, der an dessen Stelle entscheidungsbefugt ist. Vor allem aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass Sie als Aussteller einer Vorsorgevollmacht der Person, die Sie bevollmächtigen, praktisch uneingeschränkt vertrauen. Bei Monuta ist die Vorsorgevollmacht als Muster auf der Webseite verfügbar, sodass sie zumindest einen Anhaltspunkt haben, was in einer derartigen Erklärung stehen könnte. Alternativ wird auch von einer Vorsorgeverfügung gesprochen, sodass Sie davon ausgehen können, dass mit Vorsorgevollmacht und der Monuta Vorsorgeverfügung das Gleiche gemeint ist.

Bei der Vorsorgevollmacht ist es bei vielen Verbrauchern ähnlich wie bei der Patientenverfügung, nämlich dass oft angenommen wird, dass ein solches Dokument vielleicht im Alter ab 60 Jahren oder noch älter notwendig wird. Tatsächlich sollte eine Vorsorgevollmacht jedoch schon deutlich früher verfasst werden. Ein typisches Beispiel wäre, dass der Ehepartner einen Schlaganfall erleidet und seine rechtlichen Angelegenheiten daher nicht mehr selbst regeln kann, da er sich entweder nicht äußern kann oder ans Bett gefesselt ist. Hat er hingegen bereits eine Vorsorgevollmacht ausgestellt, in welcher die Ehefrau als Bevollmächtigen genannt ist, kann diese alle rechtlich wichtigen Entscheidungen in seinem Sinne treffen. Würde in einem solchen Fall keine Vorsorgevollmacht vorhanden sein, so müsste das Gericht einen Betreuer bestellen. Dies kann eine vollkommen wildfremde Person für den Betroffenen sein, sodass es schon aus diesem Grund dringend empfehlenswert ist, rechtzeitig eine Vorsorgevollmacht zu verfassen.

vorsorgevollmacht

Welche Form ist bei der Vorsorgevollmacht vorgesehen?

Icon_Content_ChecklisteBei der Vorsorgevollmacht ist es so wie bei der Patientenverfügung, nämlich dass diese in schriftlicher Form verfasst werden muss. Darüber hinaus kann es notwendig sein, dass die Vorsorgevollmacht notariell beglaubigt wird. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn auch der Kauf oder der Verkauf von Grundstücken sowie Bankgeschäfte innerhalb der Vorsorgevollmacht geregelt sein sollen. Gültig ist die Vorsorgeverfügung ab dem Tag, an dem sie erstellt bzw. vom Bevollmächtigten unterschrieben wurde. Rechtlich handelt es sich nach dem BGB dabei um eine Willenserklärung, die beinhaltet, dass eine andere Person mit der rechtsgeschäftlichen Vertretung des Ausstellers beauftragt wird.

Mit der Monuta Vorsorgevollmacht bzw. Monuta Vorsorgeverfügung erhalten Sie ein Muster, welches Ihnen hilfreiche Anhaltspunkte dazu liefert, welche wichtigen Punkte Sie in einer Vorsorgevollmacht aufführen sollten. Das Verfassen einer Vorsorgevollmacht ist prinzipiell allen volljährigen Personen dringend zu empfehlen, denn dadurch können Sie rechtzeitig bestimmen, wer im Fall des Falles für Sie wichtige Entscheidungen treffen soll, falls Sie dazu selbst dauerhaft oder auch lediglich vorübergehend nicht mehr in der Lage sein sollten.

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Die Monuta Sorgerechtsverfügung als weitere wichtige Willenserklärung

Icon_Content_VorsorgeSicherlich sind die zuvor beschriebene Vorsorgevollmacht nun Patientenverfügung die wichtigsten Willenserklärungen, die man bezüglich der persönlichen Vorsorge abgeben sollte. Auch die Bestattungsversicherung betrifft natürlich vor allem Erwachsene, die den Angehörigen später keine Kosten im Zusammenhang mit der Beerdigung zumuten möchten. Darüber hinaus gibt es allerdings noch eine weitere Verfügung, an die nur wenige Verbraucher denken, die allerdings vor allem für Familien mit Kindern durchaus wichtig ist. Gemeint ist die sogenannte Sorgerechtsverfügung, die sich natürlich – wie der Name bereits vermuten lässt – auf das Sorgerecht für die eigenen Kinder bezieht. In erster Linie geht es darum, dass Sie damit Vorsorge treffen, falls Sie das Sorgerecht für Ihre Kinder nicht mehr selbst wahrnehmen können, beispielsweise nach einem schweren Unfall oder aufgrund einer schweren Erkrankung. Zwar gibt es die landläufige Annahme in der Bevölkerung, dass in diesem Fall automatisch die nächsten Verwandten oder auch die Taufpaten das Sorgerecht wahrnehmen können, doch ist diese Annahme leider völlig falsch. Stattdessen ist es so, dass das Familiengericht in Koordination mit dem Jugendamt einen geeigneten Sorgeberechtigten bestimmt, falls Sie selbst das Sorgerecht aufgrund einer schweren Erkrankung oder natürlich ebenso nach Ihrem Tod nicht mehr wahrnehmen können. Wenn Sie also vermeiden möchten, dass wildfremde Personen mitunter das Sorgerecht für Ihre eigenen Kinder erhalten, sollten Sie auf jeden Fall eine Sorgerechtsverfügung verfassen.

Es gibt verschiedene wichtige Punkte, die mit und in einer Sorgerechtsverfügung geregelt werden können, wie zum Beispiel:

  • Wer soll das Sorgerecht übernehmen?
  • Wer kann eine Ersatzperson sein, falls der vorgesehene Sorgeberechtigte ausfällt?
  • Wer kümmert sich um die Verwaltung des vom Kind geerbten Vermögens?

Wichtig ist, dass es auch bei einer solchen Sorgerechtsverfügung bestimmte Vorgaben bezüglich der formalen Anforderungen zu erfüllen gilt. Aus dem Grund gibt es mit der Monuta Sorgerechtsverfügung als Muster die Möglichkeit, eine bereits juristisch geprüfte Ausfüllhilfe zu nutzen, die interessante Ansatzpunkte für eine Sorgerechtsverfügung beinhaltet.

sorgerechtsverfuegung

Die Sorgerechtsverfügung ist zwar bei Weitem nicht so bekannt wie die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht, allerdings insbesondere für Eltern mit Kindern nicht minder wichtig. Mit dieser Verfügung legen Sie fest, wer beispielsweise in nach Ihrem Tod das Sorgerecht für Ihre Kinder wahrnehmen soll, falls Sie diese Entscheidung nicht dem Jugendamt bzw. dem Familiengericht überlassen möchten.

Fazit zur Monuta Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Icon_Content_FazitMit der Monuta Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht können Sie kostenlos zwei hilfreiche ausführliche Hilfen für die jeweilige Verfügung bzw. Vollmacht betrachten und über die Webseite der Versicherungsgesellschaft herunterladen. Neben der Patientenverfügung und der Vorsorgevollmacht, die im Prinzip jeder Volljährige in Deutschland besitzen sollte, sollten Sie darüber hinaus – falls eigene Kinder vorhanden sein sollten – auch über das Ausfertigen einer Sorgerechtsverfügung nachdenken.

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Bilderquellen:
– www.monuta.de